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Ein bisschen Persoenliches

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Heute nacht habe ich in Japanisch getraeumt. Ich glaube nicht, dass es das erste Mal war, aber es ist das erste Mal, dass es in einem Traum geschah, an den ich mich gut erinnern kann.

Der Traum selbst war ziemlich chaotisch, ich vermute, er hatte damit zu tun, dass mein Unterbewusstsein auf meine Arbeits-Sorgen bezueglich des naechsten halben Jahres reagiert (ich suche einen Job von April bis Oktober 2009 und es muss Vollzeit in Tokyo sein, was aufgrund des kurzen Zeitraums recht schwierig ist).

Im Traum tauchte immer wieder das Wort „daitai“ (Schreibung: 大タイ) auf. „Daitai“ kenne ich eigentlich unter folgenden Bedeutungen und Schreibungen: „groesstenteils, im Allgemeinen“ (大体・だいたい) bzw. „alternativ, Ersatz“ (代替). In meinem Traum wurde es aber zu „Gross-Thai(land)“ (大タイ), ein Begriff, der nur sehr wenige Google-Treffer ausspuckt und diese meist auch in recht obskuren Zusammenhaengen.

Komischer Traum. Aber schoen, dass ich nun offiziell sagen kann, dass ich in Japanisch traeume😉

 

Und dann moechte ich noch ein wenig angeben: In einem frueheren Eintrag schrieb ich, dass ich am TOEFL teilgenommen habe, einem bekannten Englischtest, der vor allem fuer den Zugang zu englischsprachigen Unis benoetigt wird. Vor ein paar Tagen habe ich mein Testergebnis bekommen …

113 / 120 Punkten (etwas mehr als 94%)

Reading 30 / 30

Listening 29 / 30

Speaking 27 / 30

Writing 27 / 30

Damit liege ich deutlich ueber dem internationalen Durchschnitt von 79 Punkten. Der deutsche Durchschnitt ist uebrigens ziemlich hoch mit 97 Punkten, waehrend der Japanische mit 65 Punkten sehr niedrig ist. Holland und Daenemark haben beide knapp ueber 100 Punkte im Durchschnitt. Wer sich mit Sprachen und Sprachfamilien ein wenig auskennt, wundert sich hier nicht.

So. Und da das hier ein Japanblog ist, moechte ich noch einen kleinen Nachtrag zu einem fruehren Eintrag zum Thema Haiku machen:

1) Die von mir vorgestellten Haiku nennt man korrekt „Senryuu“ (川柳) und bezeichnet damit die Subgattung „satirisches Haiku“. Die von mir geposteten Salaryman-Haiku fallen unter diese Kategorie.

Und wo ich schon dabei bin (aus dem Gedaechtnis):

子供らに

また教えてる

首相の名

kodomora ni

mata oshieteru

shushou no na

 

Den Kindern

bringe ich wieder

den Namen des Premierministers bei

(Hierbei wird auf den haeufigen Wechsel der Premierminister in Japan seit dem Ende der Regierung Koizumi angespielt.)

Ich mag das.🙂

Wort des Tages: 自慢 – jiman – Selbstlob, Angeben, Stolz; oft in negativer Bedeutung benutzt, aber nicht immer

Written by hanayagi

Februar 3, 2012 um 10:50 am

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