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Japanische Kultur: Doraemon, Anpanman, Tengu und Kaefer!

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Noch mehr Fotos!

Das ist ein Foto von den Helden aus „Anpan-man“. Von oben nach unten: „Baikin-man“ (Ober-Boesewicht), „Anpan-man“ (Held), „Dokkin-chan“ (Boesewicht, aber ein bisschen verknallt in Shokupan-man, der einer der Guten ist).

Die Namen der Helden und Antihelden haben fast alle etwas mit Essen, bzw. besser nicht essen zu tun: An-pan ist eine in Japan sehr beliebte Suessigkeit, aussen weiches Broetchen, innen suesse Bohnenpaste. Shokupan ist einfach nur Brot, auf das man Marmelade oder aehnliches schmiert. Baikin heisst Bakterie, Dokkin heisst in etwa Herzklopfen … etc.

Anpanman ist in Japan seit Jahrzehnten vielleicht die bekannteste Kinderserie ueberhaupt und ich glaube es gibt keinen Japaner der Anpanman nicht kennt. Inhaltlich gibt es nicht viel zu sagen: Baikinman versucht Gemeinheiten zu tun, die dann von Anpanman vereitelt werden. Witzig ist noch, dass Anpanman schwaecher wird, wenn andere von ihm essen.  Wer mehr wissen will: Einfach mal bei Youtube Anpanman eingeben.

Kleines Quiz: Was ist das und wofuer benutzt man es?

Endlich mein erstes eigenes Doraemon-Spielzeug 🙂

Doraemon ist die zweite sehr beruehmte japanische Kinderserie: Die blaue Roboterkatze ist vom Nachfahren von Held Nobita aus der Zukunft geschickt worden, um seinem Vorfahren beim Bestehen seiner Abenteuer zu helfen. Doraemon kann allerlei Dinge aus seiner „vierdimensionalen Tasche“ hervorzaubern und hilft (nicht nur) damit Nobita.

Wer Genaueres wissen will: Bei Wikipedia.de gibt es einen ausfuehrlichen Artikel.

Das, liebe Leser, ist Kaefergelee, welches man an seine geliebten Kaefer verfuettert. In Japan gibt es einen regelrechten Sport, bei dem vor allem Kinder dazu ermuntert werden, in der Natur Kaefer fangen zu gehen und diese manchmal auch zu Hause noch zu pflegen. Es ist eine der romantischen Vorstellungen japanischer Vaeter mit den Kindern (vor allem dem Sohn) auf Kaeferjagd zu gehen. Die entsprechenden Utensilien findet man in jedem Heimwerkermarkt / Kaufhaus etc.

Man muss dazu sagen, dass es in Japan einige Kaeferarten gibt, die deutlich groesser werden, als alles was man in D. so zu sehen bekommt. Vor allem die Stars unter den japanischen Kaefern die „Kabutomushi“ sind ziemlich imposant. Aber auch die Mantis, die man in Japan zu sehen bekommt sind ziemlich majestaetisch.

Ich liebe die Omas in Japan. Ich habe noch keine Einzige erlebt, die grantig zu mir gewesen waere. Allerdings bin ich auch Auslaender und ich habe den begruendeten Verdacht, dass viele Omas Angst vor mir haben, da ich ein grosser Gaijin bin. Naja diese spezielle Oma hatte keine Angst und hat mir ein paar „Chimaki“ geschenkt. Chimaki bestehen aus Mochi  (Reiskuchen), der in Sasa-Blaettern (Bambusgras) eingerollt wird, und werden zusammen mit Kinako (Sojabohnenmehl) gegessen. Das Ganze ist ein ganz klein wenig suess.

Diese seltsamen Gesichter nennt man Tengu (Himmelshund). Sie sind eine Mischung aus Mensch und Kraehe mit sehr langer Nase. In Japan findet man sie oft in Shinto-Schreinen und in Bergregionen.  Auch wenn sie den Menschen manchmal helfen, gelten sie allgemein als respekteinflossend.

Die lange Nase und die rote Haut erinnert viele Japaner uebrigens an Westler.

Mehr Infos gibt es auch hier bei Wikipedia.de zu finden.

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Written by hanayagi

Februar 3, 2012 um 9:24 am

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