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Klassiker der japanischen Popkultur (Kenshiro inside!)

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Dragonball, Sailormoon und co. (wobei die juengere Generation wohl eher auf Yuugi Oh! und .. Pokemon? steht) duerften den Meisten wohl ein Begriff sein.

Aber was ist in Japan eigentlich in die Popkultur-Geschichte eingegangen und in D. nicht so bekannt?

Einmal waere da Totoro, das ist in D. in japanophilen Kreisen zwar recht bekannt, aber ausserhalb so gut wie garnicht.

Totoro kennt in Japan wirklich jeder, vor allem alle ueber 20 Jahre.  Es geht um zwei Kinder, die mit Hilfe von Totoro eine magische Welt – im Alltag entdecken. Ausserdem geht es um die kranke Mutter der Kinder, um die sich die Familie sehr grosse Sorgen macht. Vor allem aber geht es um die kleine Mei.

Kaze no tani no nausicaa ist ebenfalls sehr bekannt. In D. wohl eher weniger. Ist uebrigens ein toller Film! Einer meiner Liebligsfilme ueberhaupt. Es geht um Zerstoerung der Natur und dadurch die Selbstzerstoerung der Menschheit selbst. Um Machtgier. Um Vergebung und Einfuehlungsvermoegen. Der Manga ist uebrigens noch einmal viel besser.

Hokuto no ken (Fist of the north star) ist in Japan mindestens genauso bekannt wie Totoro oder Evangelion, in D. aber fast unbekannt. Das liegt daran, dass die Serie in D. als „ab 18“ freigegeben wurde, wegen der boesen, boesen Gewaltdarstellung. Dass Hokuto no ken in Japan von einer ganzen Generation von Kindern und Jugendlichen gesehen wurde, hat die Jugendschuetzer in D. halt nicht interessiert.

Die Story: In einer postapokalyptischen Welt entwickeln starke Menschen und Kaempfer quasi uebermenschliche Kraefte und koennen mit ihren Kampftechniken hunderte von Menschen toeten und ganze Berge zerschlagen. Ken(shiro), unser Held, ist ein solcher Kaempfer. Ihm wird vom oberboesen Shin seine Geliebte Yuria entfuehrt. Derselbe Shin ist es uebrigens auch der Ken sein Markenzeichen, naemlich 7 Wunden in Form des grossen Wagens (glaube ich jedenfalls, kenne mich mit Astronomie nicht so aus), beibringt. Ken erledigt Shin natuerlich und danach dann den noch viel boeseren Raoh und so weiter und so fort.

Das Tolle an der Serie ist die aus heutiger Sicht extrem peinliche Vertonung. Ken schreit fast genauso wie Bruce Lee (er sieht auch so aus!) und auch die anderen Recken machen meist sehr lustige Geraeusche beim Kaempfen.

Es gibt knapp 120 Folgen und ein paar Filme. Auch heute noch findet man in den meisten Spielhallen und Pachinko parlors Hokuto no Ken Automaten, Plakate etc.

Yon-Sama. Yon-sama ist in Japan ein Phaenomen. Er ist der Held des Korean-Drama und der japanischen Hausfrauen. Auch wenn seine Hoch-Zeit schon vorbei ist, kann man ueberall sein Konterfei sehen.

Ich habe mich diesmal auf Hokuto no Ken konzentriert. Es gibt noch viel mehr Serien/Filme/Bands …, die einer Vorstellung beduerfen. Wenn euch etwas einfaellt, dass unbedingt erwaehnt werden muss, ich bitte darum.

Am Ende noch ein paar Zitate aus Hokuto no Ken mit denen man in Japan (bei ueber 20 Jaehrigen) immer fuer Lacher sorgen kann:

„お前はもう死んでいる“

„北斗神拳は無敵だ”

Und weniger bekannt, aber mein Favorit (zu finden im Opening Song):

„邪魔するやつは指先一つでダウンさあ“

Wort des Tages

文化 bunka – Kultur

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Written by hanayagi

Februar 3, 2012 um 9:20 am

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