japanbeobachtungen

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Kowai, kowai

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Letztes Wochenende hat sich eine christliche Missionarin zu unserer Wohnungstuer verirrt. Da hatte sie aber ziemlich Pech.

Es entspann sich folgende Unterhaltung:

(Lori mit Zahnbuerste im Mund macht die Tuer auf)

Missionarin: Konnich … (Erstarrung ….) Good …. morning ….

Lori (faehrt dazwischen – wohlgemerkt Zahnbuerste im Mund): Nihongo de ii desu yo. (gemeint: Ich spreche Japanisch.)

Missionarin (Aufgetaut): Watashi ha kurisuto … (ich bin / komme von Christ…)

Lori: Iranai. (Tuer zu macht)                          (brauch‘ ich nicht)

Missionarin (durch den Spalt der sich schliessenden Tuer): Okuni wa dochira desuka. (Wo kommen Sie her?)

Da war die Dame vermutlich ziemlich baff, speziell, da ich als „weisser“ Auslaender ja Christ sein muss. Meine Freundin jedenfalls war begeistert von meiner Direktheit. Ich glaube, Japaner brauchen generell etwas laenger um Leute abzuwimmeln, die ihnen an der Haustuer etwas andrehen wollen, als Europaer. Direkte Ablehnung gehoert eben zu den Dingen, die Japaner eher vermeiden.

Wort des Tages: 宣教師 - senkyoushi – Missionar

Written by hanayagi

Februar 3, 2012 um 10:46 am

Veröffentlicht in Japan - Privat

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