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Archive for the ‘Japan – Humor’ Category

Aso Taro is back!

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Ist leider nicht totzukriegen, der Mann. Nach seinen schon legendaeren Kanji-Fehlern und seinem voelligen Unwissen bezueglich Cup-Rahmen Preisen hat er es nun wieder einmal geschafft und ein neues Fettnaepfchen gefunden.

… der Pate in Moskau.

Wort des Tages: 怪しい – ayashii – verdaechtig aussehend, seltsam

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Written by hanayagi

April 7, 2013 at 4:31 am

Veröffentlicht in Japan - Humor, Tagesgeschehen

Zurück in Tokyo

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Ja, ich bin wieder da! Ich hatte mir selbst eigentlich vorgenommen den Blog auch während der 10 Tage, die ich arbeitsbedingt nicht in Tokyo war, zu betreiben. Aber … sorry, ich war abends einfach zu faul/müde.

Als Ausgleich gibt es heute ein paar Fotos, die ich während dieser Zeit bzw. ein paar Tage davor gemacht habe.

Vor ungef:hr zwei Wochen fegte ein Taifun über Tokyo hinweg. Den Baum hinten auf dem Bild hat es dabei erwischt.

Nachdem wir etwa vier Jahre in direkter Nähe des Ghibli-Museums gewohnt haben, haben wir uns endlich aufgerafft, uns dieses auch einmal anzusehen. Leider ist Herr Miyazaki ein Copyright-nazi sehr auf sein geistiges Eigentum erpicht und Fotos im Gebäude sind nicht erlaubt.

Totoro!

Hübsch, hübsch!

Kekse mit Softeisgeschmack? Aba sicha! (hat übrigens nicht mal schlecht geschmeckt)

Bei über 30 Grad im Schatten und 60% Luftfeuchtigkeit kann man auch mal alle viere baumeln lassen. 😉

„Etikette-Beutel“. Wie heissen Kotztüten in Deutschland offiziell?

In Japan können sogar Absperrungen niedlich sein. Ich sehe schon junge Japanerinnern „kawaii“ in NHK-Mikrofone kreischen.

Ich habe schon seit einer Weile die Theorie, dass es in Japan nicht nur eine Fixierung auf die Jugend gibt, sondern auch Diskriminierung von allen nicht-alten Menschen. Fest steht auf jeden Fall, dass Werbemenschen in Japan (und wohl nicht nur dort) ältere Menschen mögen, da die das meiste Geld haben. In dieser Werbung wird 40 – 50 jährigen eine billigere Autoversicherung versprochen, da sie die sichersten Fahrer wären. Das mag auch stimmen. Nur, was mir nicht gefällt ist die Wortwahl:

„Die Autoversicherung für Erwachsene“

„Verglichen mit jungen Menschen haben Menschen in den 40ern und 50ern weniger Unfälle. Dann sollte auch die Versicherung billiger sein.“ (das ist ganz OK und steht hier nur der Vollstaendigkeit halber)

„Ab 40 Jahren sollte man die Versicherung für Erwachsene wählen.“

Ich habe das schon öfter gesehen. In Japan scheint es eine Vorstellung von „erwachsen sein“ zu geben, die neben einem gesetzten Alter auch einen gewissen Lebensstandard (Auto, Haus) vorraussetzt. Wer sich diesen Lebensstandard nicht leisten kann oder gar unter 40 ist, muss damit also ein Kind sein. Ich weiss ja nicht …

Wort des Tages:  大人 – otona – Erwachsen(er)

Nicht gesendete japanische Werbung

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Dies ist mein 200ter Artikel. Darauf ein dreifaches BANZAI! Trotzdem gibt es heute keinen speziellen Jubiläumspost, hehe.

 

Gestern hat mich meine Frau auf dieses tolle Video auf Youtube hingewiesen:

Es listet Werbespots auf, die nicht gesendet wurden / werden konnten. Ich finde sowohl die Werbungen selbst als auch die Gründe für die Zensur interessant. (Ich benutze das Wort Zensur hier relativ frei. Es handelt sich hierbei NICHT um staatliche Zensur.)

 

Spot 1:  Die Zahl unreifer Eltern nimmt zu. (AC scheint so etwas wie der nationale Werbefachverband zu sein.)

Zensurgrund: Eltern mit Kindern fühlten sich unwohl als sie den Spot sahen.

Kommentar: Wtf? Habt ihr (sowohl Werber als auch Zuschauer) keine anderen Sorgen?

 

Spot 2: Nova Englischunterricht.

Zensurgrund: Der Hase im Spot ist Novas Maskottchen. Kann man als Tierquälerei ansehen

Kommentar: Ähm. Wir sind hier in Japan, oder? Dem Land von Manga und Anime? Ja? …

 

Spot 3:  Siren (ein Horror-spiel für die Playstation)

Zensurgrund: Zu gruselig.

Kommentar: Äääächt jetzt?

 

Spot 4: Nissin Cup Ramen

Zensurgrund: Sieht so aus als ob Nissin Kindersoldaten gut findet.

Kommentar: Heureka, ich kann verstehen, wieso dieser Spot nicht gesendet werden konnte. Die Message, die gesendet werden sollte, war wohl: „Make love, not war.“ Ging aber gründlich in die Hose.

 

Spot 5: Karada Meguricha (Tee)

Zensurgrund: Das Wort „jouka“ (Reinigung, Säuberung) verstößt gegen das Arzneimittelgesetz.

Kommentar: Hmm. Juristische Wortklauberei oder berechtigte Schranke vor pseudowissenschaftlicher Werbung? Schwer zu sagen. Hirosue ist Star in dieser Werbung, deshalb Daumen runter von mir. Kann sie einfach nicht ausstehen.

 

Spot 6: Benesse (Großkonzern, Bildung und Erziehung)

Zensurgrund: Zu viel Küssen für eine Werbung.

Kommentar: Wer ist eigentlich prüder, Japaner oder Amerikaner?

 

Spot 7: Secom (Sicherheitskonzern)

Zensurgrund: Viele Menschen beschwerten sich der Spot sei zu nervig und aufdringlich.

Kommentar: Äääächt jetzt? Schaut halt keine Werbung! Mal im Ernst, ich finde die Werbung recht gut. Es gibt wirklich viel langweiligere Werbung. („dare“ bedeutet übrigens „wer“)

 

Spot 8: Karada Meguricha (Tee)

Zensurgrund: Konnte nichts finden. Wahrscheinlich zu sexy.

Kommentar: „So viel schwitzen, dass der BH durchsichtig wird.“ Äääääähhm. Japanische BHs? So viel kann Frau gar nicht schwitzen.

 

Spot 9: Shiro (Shochu, japanischer Schnapps)

Zensurgrund: Es geht in dem Spot darum, dass der „Comedian“ sich als Politiker zur Wahl aufstellen lassen will. Zu dem Zeitpunkt gab es allerdings in der realen Welt auch eine Gouverneurswahl und da haben die Leute in der Firma beschlossen, es lieber zu lassen.

Kommentar: Hmm, schwierig. Kann die Firma verstehen. Allerdings gibt es ja genug Fernsehclowns, die es in die japanische Politik geschafft haben. Hashimoto z.B.

 

Spot 10: Oyatsu Company (Snacks, „Oyatsu“ bedeutet „Snack“)

Zensurgrund: Fremdgehen ist nicht gut.

Kommentar: Ja, da wurde wohl ein wunder Nerv getroffen. Aber im Prinzip auch wieder einfach nur prüde und „Kopf in den Sand“ Mentalität.

 

Spot 11: Listerine (Mundwasser)

Zensurgrund: Am Ende wirft die Protagonistin eine Müllsack in einen abfahrenden Müllwagen. Das ist kein gutes Vorbild.

Kommentar: Ah, wie ich (japanische) Kleinkariertheit genieße.

 

Spot 12: EMobile (Handy Service)

Zensurgrund: Obama wird mit einem Affen gleichgesetzt. Man beachte das „change“ am Ende.

Kommentar: Kann ich nachvollziehen. Es gibt einfach zu viel Rassismus um solche „Späße“ durchgehen zu lassen.

 

Spot 13: Match (Brause)

Zensurgrund: „Nur für (Ober)Schüler“ Slogan.

Kommentar: Ja nee, is klar!

 

Spot 14: Kümmert euch um eure älteren Verwandten. (vielleicht?) (AC scheint so etwas wie der nationale Werbefachverband zu sein.)

Zensurgrund: In dem Spot ruft der Sohn (?) der alten Dame an und fragt wie es ihr geht. Sie hält ihn für einen Betrüger, der sich als ihr Sohn ausgibt um an ihr Geld zu gelangen. Das Problem mit dem Spot ist, dass nicht klar wird, ob der Sohn nun wirklich der Sohn ist, oder ein Betrüger und folglich, ob die alte Dame dement ist oder nicht.

Kommentar: Wirklich unglücklich gemacht mit dieser unklaren Message. Das zum Thema Werbe“fach“verband.

 

Spot 15: Fehler im Video. Wurde wohl so gesendet.

 

Aus den Kommentaren zu schließen haben so einige Japaner wenig Verständnis für viele der Begründungen um Spots nicht zu senden.

 

Wort des Tages: 放送禁止 – housoukinshi – Sendeverbot

Written by hanayagi

Juni 6, 2012 at 2:31 pm

Es ist Fruehling

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Jaja, etwas mehr als zwei Wochen seit Diablo 3 angefangen hat meine gesamte Freizeit aufzufressen. Aber so langsam klingt der Suchtpegel ab. Und das bedeutet hier gibt es bald wieder etwas zu lesen, hehe. Für heute erst einmal ein paar schöne Fotos aus der Nachbarschaft.

 

Harajuku hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr verändert. Das hier ist der Eingang eines Einkaufstempels an der Kreuzung mit H&M und dem Condomania Laden.

 

Die folgenden Fotos habe ich bei einem kleine Spaziergang von Omotesando nach Shibuya aufgenommen. Das Gebäude im Hintergrund ist die UN-Universität (wusste gar nicht, dass es so etwas gibt). Die Fahnen stellen Karpfen dar und der Japankenner weiss, dass es die Zeit des Jungenfests ist.

 

Diese merkwürdige Skulptur stammt von Okamoto Taro, einem in Japan sehr berühmten Künstler. Die deutsche Wikipedia hat auch einen sehr kurzen Artikel über ihn.

 

Englisch ist ja so SAUCOOL!

 

Kleines Quiz: Welchem Zweck dienen wohl die gelb-rot-blauen Markierungen am Eingang einer Bankfiliale in Tokyo? (Und gibt es so etwas auch in D.?)

Auf diesem Werbeplakat wirbt „Flower Artist“ Kariyazaki Shogo für den „Yomiuriland“-Vergnügungspark. Bin ich der einzige der den Typen ein ganz klein wenig unheimlich findet?

 

Und noch ein verspäteter Eindruck von einem meiner diesjährigen Hanami.

 

Samurai Biker hat letztens schon etwas zu diesem Werbeposter geschrieben. Er hatte aber nur eines der beiden Bilder gepostet. Hier also noch einmal das komplette Set. Wirklich klasse wie Mann nach der Arbeit (!) nach Hause kommt und von Frau bewirtet wird, während Frau nach dem Einkaufen (!)  nach Hause kommt und sich um das Kind kümmern darf. Ein Hoch auf Rollenbilder!

 

Und damit ich nicht immer nur meckere hier noch ein paar hübsche Rosen aus unserer Nachbarschaft 😉

 

Wort des Tages: バラ屋敷 – barayashiki – in etwa: „Rosenvilla“

Das Land des unbegrenzten Service?

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Soeben passiert: Frau und ich suchen ein neues Bett bzw. eine neue Matratze. Und es soll nicht irgendeine Matratze sein, sondern die „Gute“ von „Nihon Bed“. In Queen Size kostet das Teil stolze 210.000 Yen oder auch etwa 2100 Euro. Man sollte meinen, Moebelhaeuser wuerden so ein teures Moebelstueck gern verkaufen, oder?

Ich rufe also, nachdem ich mich durch die -wie viel zu oft – unuebersichtliche Webseite gekaempft habe, beim erstbesten Shop an, den Google mir ausspuckt. Die Dame am anderen Ende fragt mich ein bissel aus, was genau ich denn haben moechte und so und dann kommt der alles entscheidende Dialog:

 

Sie: Haben sie die „Hinweise fuer Erstkunden“ (Link unter der Telefonnummer) gelesen?

Ich: Nein, muss ich das denn?

Sie: Ja, das muessen Sie, wir bedienen keine Kunden, die diese Hinweise nicht gelesen haben.

Ich: Hm, ok. Dann lese ich mir die jetzt durch und rufe in ein paar Minuten noch einmal an, ok?

Sie: Nein, sie haben mich falsch verstanden. Wir bedienen keine Kunden, die diese Anweisungen nicht gelesen haben BEVOR sie zum ersten Mal anrufen!

Ich: Achso? Na, dann tschuess! (Gedacht: Ich bin jetzt also persona-non-grata? Wtf?)

 

Ich koennte jetzt natuerlich meine Frau bitten, die Hinweise zu lesen und dann noch einmal anzurufen, aber das ist uns zu bloed. Wir geben jetzt jemand anderem unser Geld. Wirklich, was geht denn da ab? Brauchen die keine Kunden? Haben die zuviel Geld? Ich fass‘ es immer noch nicht.

 

Dem kann ich nur noch das hier hinzufuegen:

 

Wort des Tages: マジ? – maji? – (ugs.) Echt jetzt?

Written by hanayagi

Mai 8, 2012 at 3:44 am

Repost: Werbung mit Poesie

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Heute ist mir ein Werbezettel von Daiichiseimei (第一生命, eine grosse japanische Versicherung) auf meinen Schreibtisch geflattert. Die kommen jeden Donnerstag hier vorbei, aber normalerweise haben sie nur Bonbons ^^ Warum die das duerfen (wir sind schliesslich ein Rathaus, hier darf eigentlich keine Firma Werbung machen), weiss ich nicht. Dieser Werbezettel ist auf jeden Fall recht interessant. Die Werbung selbst ist eigentlich recht unauffaellig plaziert, im Mittelpunkt stehen 100 Haiku (japanische Kurzgedichte, klassischerweise mit der folgenden Silbenzaehlung 5 – 7 – 5), die von Buergern aus dem ganzen Land bei einem Wettbewerb eingeschickt wurden.

Wie einige meiner Leser vielleicht wissen, sind Haiku im Land von Matsuo Bashô und Buson (beides legendäre Haiku-Dichter) auch heute noch in Japan sehr beliebt. Der Haiku-Sammelband “Salat-Gedenken” (サラダ記念日, sarada kinenbi) von Tawara Machi (俵万智) wurde hierzulande knapp drei Millionen mal verkauft und jedes Kind hier kennt ihn. Die Haiku in Sarada-Kinenbi handeln uebrigens vom Alltagsleben der Japaner und sind fuer alle, die ein wenig Japanisch beherrschen, gut geeignet um ein wenig zu ueben.

Haiku zum Alltagsleben erfreuen sich auch im Japan des Jahres 2009 grosser Beliebtheit, speziell die sogenannten “Salaryman-Haiku”.

Haiku selbst sind eigentlich ganz einfach: Man baue einen Dreizeiler, der aus fuenf, dann sieben, dann wieder fuenf Silben besteht, gebe ihm (nicht zwingend) ein sogenanntes “Kigo” (季語), ein “Jahreszeitenwort” hinzu und fertig ist das Haiku. Das Problem liegt dabei natuerlich wie immer im Detail. Es ist leicht ein Haiku zu schreiben, es ist schwer ein “gutes” Haiku zu schreiben und es Bedarf schon einer Portion Genie um “meisterliche” Haiku vom Schlage eines Bashô zu schreiben.

Aber kommen wir zurück zum Anfangs angesprochenen Werbezettel.

Hier will ich die ersten drei Haiku einmal kurz vorstellen. Ich gebe dabei nur eine ungefaehre Uebersetzung wieder, ohne auf die Silbenzahl gross Ruecksicht zu nehmen.

#1

コスト下げ

やる気も一緒に

下げられる

kosuto sage, yaruki mo isshoni, sagerareru

Arbeitskosten runter

auch der Eifer beim Arbeiten

wird abgesenkt

Von einem “faehigen Manager”. Klingt irgendwie frappierend aehnlich wie die Klagen deutscher Arbeiter / Manager.

#2

パパ部長

家の中では

ママ社長

papabuchou, ie no naka de ha, mamashachou

Abteilungsleiter Papa

aber zu Hause ist

Mama der Boss

Das deutsche Wort “Abteilungsleiter” gibt die herausgehobene Position eines “Buchou” allerdings nur unzureichend wieder. Ein “Buchou” gehoert schon zum oberen Management.

Jaja unsere Pantoffelhelden ;) Gibt’s halt ueberall. Eingesandt von einem “einfachen Beamten”.

#3

「明日有休」

妻の舌打ち

気のせいか

asu yuukyuu, tsuma no shitauchi, kinosei ka

“Morgen habe ich frei”

meine Frau schnalzt mit der Zunge

ah, ich bilde es mir vielleicht nur ein

In der ersten Zeile sind es, wenn ich mich nicht verzaehlt habe, sechs Silben, mit der Lesung “ashita” fuer “morgen” sind sogar sieben Silben denkbar. Das ist normal in gegenwaertigen Gedichten, es muss nicht unbedingt immer genau das Silbenmass eingehalten werden. Ich finde dieses Haiku sehr genial. Klingt nach prallem Leben ;) Eingesandt von einem “liebenden Ehemann”.

Wort des Tages: 俳句 - haiku – klassisches japanisches Gedicht im Versmass 5 – 7 – 5, das Zeichen 句 (ku) allein wird auch verstanden und z.B. als Zaehlwort benutzt.

Written by hanayagi

April 28, 2012 at 1:09 am

Piraten!

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Normalerweise schreibe ich hier alle zwei Tage einen Artikel, aber heute Morgen bin ich beim Zeitung lesen ueber dieses wunderbare Bild gestolpert:

Die künftige Fraktion der Piraten vor dem Saarländischen Landtag: Michael Hilberer, Landesvorsitzende Jasmin Maurer, Michael Neyses und Andreas Augustin (von links)

Es stammt aus einem Artikel bei Zeit Online zum Thema Landtagswahl im Saarland und dem Erfolg der Piratenpartei dort. Die vier Personen auf dem Bild sind die Landtagsabgeordneten der Partei dort.

Was ich daran so faszinierend finde, ist die absolute Unvorstellbarkeit dieses Fotos in Japan.

Und so sehen Politiker in Japan aus. Immer.

Und so sehen Piraten in Japan aus.

Politiker in Japan sind zu 90% maennlich (im Parlament gibt es genau 11.3% Frauen) und tragen IMMER einen Anzug mit Krawatte bzw. bei den Frauen Geschaeftsanzug.

Die Vorstellung einer Piratenpartei an sich, junger Politiker (= unter 50) und Politikern in CASUAL Dresscode … das ist soweit weg von der Realitaet in Japan, dass es schon witzig ist.

In Japan gilt eben immer noch: Nur „anstaendige“, „serioese“, alte, reiche Maenner koennen Politiker werden …

Ich werde heute Abend diesen Artikel mal meiner Schwiegermutter zeigen, bin gespannt auf ihre Reaktion.

Wort des Tages: 海賊 – kaizoku – Pirat(en)

Written by hanayagi

März 27, 2012 at 2:41 am