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Archive for the ‘Japan – Seltsam und Interessant’ Category

Japan Vs. Deutschland Part xyz

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Zigarettenschachtel in Japan

 

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„[Der Grad der Abhaengigkeit] ist je nach Person verschieden, aber es kommt vor, dass Menschen aufgrund des Nikotins suechtig nach Zigaretten werden.“

 

VS.

 

Raucherrate Deutschland: 25.7% (Mikrozensus 2009), 21.9% (OECD)

Raucherrate Japan:  32.7% (Japan Tobacco), 32.2 (Ministry of Health, Labor and Welfare), 23.9% (OECD)

Tsk. Tsk. Statistiken.

 

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Written by hanayagi

Juli 25, 2013 at 1:07 pm

Veröffentlicht in Japan - Seltsam und Interessant

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Langeweile: Ein paar Schnappschüsse von meinem Häändy!

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Auf Arbeit nichts los und mir ist langweilig. Also ist es mal wieder Zeit, Blog zu schreiben! Und was wäre einfacher, als einfach mal mein Handy auszuräumen?

 

Kyoto, Bahnhof

 

Kyoto, Blätter

 

Kyoto, Kinkakuji

 

Kyoto, Gion Corner

 

Kinder im Sommer

 

Kyoto, Inari Taisha, Ema

 

Tokyo, U-Bahn (Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt!)

 

Tokyo, Straßenunterführung Nähe Shibuya (Bitte keine Sexindustrie Werbung aufhängen!)

 

Tokyo, New Yorker’s Cafe (Yellow Cab steht bei dem Kuchen hier. Der Ausdruck wurde früher abfällig für leicht zu habende Japanerinnen benutzt!)

 

Tokyo Disney Sea, Disney Zug mit Micky Mouse Fenstern

… und Haltegriffen

 

Tokyo, Narita Airport

 

Tokyo, Shibuya. Ein Weihnachtsbus ist ja eine nette Idee, aber ich konnte nciht herausfinden, wohin der Bus denn nun eigentlich fuhr … (zum Nordpol?)

 

Die restlichen Bilder stammen von unserem kleinen Neujahrsausflug nach Hakone, bzw. genauer nach Oohiradai.

 

Dieser Zug nennt sich „登山鉄道” oder auch „Bergsteigbahn“

 

Am Bahnhof von Oohiradai: Ich bin ein Hündchen! Ich wünsche euch viel Spaß und eine entspannte Zeit in Oohiradai!

 

Und hier unser tolles Hotel (Ryokan)-Zimmer: Hat auch nur 150 Euro pro Nase und Nacht gekostet …

Immerhin war das Essen ziemlich gut und wir konnten Wii spielen. … Frau war ganz traurig weil sie bei Mario Kart gegen mich verlor 🙂

 

Wort des Tages: 退屈 – taikutsu – Langeweile

 

 

 

Written by hanayagi

Januar 18, 2013 at 8:38 am

Anti-Atom Demo(s) in Japan

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Tabibito war da. Ich war da. Wer noch? Hier also mein Bericht zur Großdemo vom Montag.

Erst einmal eine kleine Fotogallerie:

„Gebt uns ein strahlenfreies Fukushima zurück!“

„Herr Noda (Premierminister. Juli 2012), haben Sie Fukushima schon vergessen?“ „Gegen die Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken.“

Papa mit Kind. „Keine Kernkraft!“

„Wir brauchen keine Kernkraft.“ „Ihr dürft uns unsere Zukunft nicht rauben!“

Bei der Demo am Montag versammelten sich zwischen 70.000 (Polizeiangaben) und 170.000 (Veranstalter) Menschen aus ganz Japan um gegen Atomkraft und gegen das Wiederanfahren der japanischen Atomkraftwerke zu protestieren. Treffpunkt war der zentral gelegene Yoyogi Park bzw. dessen Shibuya zugewandte Seite. Es gab ein umfangreiches Rahmenprogamm mit Shows und Vorträgen von berühmten Künstlern und Intellektuellen (z.B. Literaturnobelpreisträger Oe Kenzaburo). Die Demo selbst fand zwischen 13.30 Uhr und 17.30 Uhr statt und es gab drei Routen, die jeweils ungefähr drei Kilometer lang waren. Der Verkehr wurde nur zum Teil gesperrt, was dazu führte, dass durch Ampelphasen einzelne Gruppen von ein paar Dutzend Demonstranten geschaffen wurden (siehe letztes Bild).

 

Ein paar Eindrücke:

– Es war sehr heiß aber trotzdem kamen sehr viele Menschen aus allen Altersgruppen und Teilen Japans. Auf einem Foto oben sieht man einen Vater mit Kinderwagen. Bei der Demo liefen neben mir ein altes Paar und eine junge Frau, die extra aus der Präfektur Iwate angereist war. Auch eine Hochschwangere habe ich gesehen.

– Die Demo wurde von NPOs und Gewerkschaften organisiert, aber es gab auch viele „unorganisierte“ Teilnehmer.

– Durch die nur teilweise Sperrung des Verkehrs wurden die Menschen in einzelne kleine Gruppen aufgeteilt und da die Straßen nur einseitig gesperrt waren, ging die Demonstration im Stadtverkehr ein bisschen unter. Ich fand die ganze Situation sehr schade, denn es waren wirklich sehr viele Menschen am Versammlungsort, aber kaum 200 Meter davon entfernt konnte das kein Passant auch nur erahnen. Die ganze Demo sah auf einmal aus wie ein Haufen versprengter Hitzköpfe. Ob das Absicht war oder nur Notwendigkeit im immer beschäftigten Shibuya kann ich nicht beurteilen.

– Das oben erwähnte ältere Paar erzählte mir, dass man in Japan immer nur gehört hätte Atomkraft sei sicher und Japan brauche die Atomkraft. (Wer sich nur ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, wird zwangsläufig auf die Propaganda der Regierung und Energiekonzerne stoßen, die in Nachkriegsjapan der Atomkraft den Weg ebnete.) Miyuki hat in einem Kommentar in diesem Blog ähnliches geschrieben. Das alte Paar hat sich ausserdem gewundert, warum es in einem Land mit derart vielen Erdbeben Atomkraftwerke gibt. Während der Demo konnte man auch häufig entsprechende Slogans hören.

– Ein Grund warum ich bei der Demo sein wollte, war dass ich einfach einmal massiven populären politischen Aktivismus in Japan sehen wollte. Das gab es m.W. hier nicht mehr seit den Anpo-Verträgen bzw. dem Bau des Flughafens Narita. Ich hatte dann auch den Eindruck, dass man das Demonstrieren nicht gewohnt ist. Keine Trillerpfeifen, wenige große Plakate, verhalten gemurmelte Sprechchöre. *Japanversteher-Hut aufsetz* In Japan ist man es eben einfach nicht gewohnt laut zu sein …

 

Wort des Tages: 反原発運動 – hangenpatsu undo – Gegen-Atomkraft-Bewegung

 

P.S. Es finden jeden Freitag Demos gegen Atomkraft vor dem Sitz des Premierministers in Tokyo statt. Werde mich da nächste Woche auch einmal hinbegeben. Jemand Lust mitzukommen?

Written by hanayagi

Juli 21, 2012 at 3:39 am

Zurück in Tokyo

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Ja, ich bin wieder da! Ich hatte mir selbst eigentlich vorgenommen den Blog auch während der 10 Tage, die ich arbeitsbedingt nicht in Tokyo war, zu betreiben. Aber … sorry, ich war abends einfach zu faul/müde.

Als Ausgleich gibt es heute ein paar Fotos, die ich während dieser Zeit bzw. ein paar Tage davor gemacht habe.

Vor ungef:hr zwei Wochen fegte ein Taifun über Tokyo hinweg. Den Baum hinten auf dem Bild hat es dabei erwischt.

Nachdem wir etwa vier Jahre in direkter Nähe des Ghibli-Museums gewohnt haben, haben wir uns endlich aufgerafft, uns dieses auch einmal anzusehen. Leider ist Herr Miyazaki ein Copyright-nazi sehr auf sein geistiges Eigentum erpicht und Fotos im Gebäude sind nicht erlaubt.

Totoro!

Hübsch, hübsch!

Kekse mit Softeisgeschmack? Aba sicha! (hat übrigens nicht mal schlecht geschmeckt)

Bei über 30 Grad im Schatten und 60% Luftfeuchtigkeit kann man auch mal alle viere baumeln lassen. 😉

„Etikette-Beutel“. Wie heissen Kotztüten in Deutschland offiziell?

In Japan können sogar Absperrungen niedlich sein. Ich sehe schon junge Japanerinnern „kawaii“ in NHK-Mikrofone kreischen.

Ich habe schon seit einer Weile die Theorie, dass es in Japan nicht nur eine Fixierung auf die Jugend gibt, sondern auch Diskriminierung von allen nicht-alten Menschen. Fest steht auf jeden Fall, dass Werbemenschen in Japan (und wohl nicht nur dort) ältere Menschen mögen, da die das meiste Geld haben. In dieser Werbung wird 40 – 50 jährigen eine billigere Autoversicherung versprochen, da sie die sichersten Fahrer wären. Das mag auch stimmen. Nur, was mir nicht gefällt ist die Wortwahl:

„Die Autoversicherung für Erwachsene“

„Verglichen mit jungen Menschen haben Menschen in den 40ern und 50ern weniger Unfälle. Dann sollte auch die Versicherung billiger sein.“ (das ist ganz OK und steht hier nur der Vollstaendigkeit halber)

„Ab 40 Jahren sollte man die Versicherung für Erwachsene wählen.“

Ich habe das schon öfter gesehen. In Japan scheint es eine Vorstellung von „erwachsen sein“ zu geben, die neben einem gesetzten Alter auch einen gewissen Lebensstandard (Auto, Haus) vorraussetzt. Wer sich diesen Lebensstandard nicht leisten kann oder gar unter 40 ist, muss damit also ein Kind sein. Ich weiss ja nicht …

Wort des Tages:  大人 – otona – Erwachsen(er)

Herr Ozawa und die politische Kultur Japans

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Tabibito hat hier schon einen Artikel zum Thema Ozawa verfasst. Genau wie Tabibito auch kann ich Herrn Ozawa nicht ausstehen. Aber vielleicht eine kurze Erklaerung:

In Japan ist das groesste Thema in den Medien seit Wochen die Erhoehung der Mehrwertsteuer von 5% auf 10%. Premierminister Noda hat sich dieses Ziel auf die Fahne geschrieben und hatte bei der Abstimmung vor 3 Tagen (ungefaehr) Erfolg. Daran waren vor ihm schon etliche Premierminister gescheitert und ich war davon ausgegangen, dass das politischer Selbstmord ist. Aber wider Erwarten ist es ihm gelungen. Respekt dafuer.

Herr Noda konnte das Gesetz nur durch das Unterhaus bringen, weil er die Unterstuetzung der beiden Oppositionsparteien LDP/Komeito hatte. In seiner eigenen Partei waren etliche Abgeordnete dagegen, allen voran Herr Ozawa und die von ihm abhaengigen Abgeordneten (auch „Ozawa Children“ genannt in den Medien). Herr Ozawa war aber nicht nur gegen die Mehrwertsteuererhoehung, was meiner Meinung nach akzeptabel ist, sondern hat dies auch noch bei jeder Gelegenheit herausposaunt. Damit war er eigentlich jeden Tag in den Abendnachrichten. Um es noch einmal deutlich zu sagen: Herr Ozawa hat oeffentlich und wiederholt in den Medien der Parteilinie in sehr deutlichen Worten widersprochen. Der Feind in den eigenen Reihen …

Mit Verabschiedung des Gesetzes im Unterhaus hat Herr Ozawa nun also die Konsequenz gezogen und ist aus der DPJ ausgetreten. Und hat dabei gleich noch 52 weitere Abgeordnete mitgenommen. Scheiss auf Zweiparteiensystem, Demokratie und so …

 

Was hat das alles nun mit der politischen Kultur Japans zu tun?

Eine ganze Menge. Herr Ozawa ist ein typisches Beispiel der Mentalitaet vieler japanischer Politiker. Sie kaempfen nicht fuer eine Partei sondern nur fuer sich selbst und vielleicht auch fuer ein paar meist vorgeschobene Ideale. Ein Problem der parlamentarischen Demokratie in Japan ist meiner Meinung nach das Fehlen von Ideologie. Ideologie bindet naemlich und formt Gruppen. Der Mangel an Ideologie ist genauso ein Problem wie die uebertriebene Ideologisierung in der US Politik. Beides wirkt laehmend auf eine echte, gesellschaftsformende Politik.

Machtmenschen wie Ozawa kaempfen nicht in einer Partei fuer ein gesellschaftliches Ideal und Milieu wie es alle Parteien in Deutschland tun, sondern nur fuer ihre eigene Karriere. Die „Volksparteien“ in Japan, naemlich die DPJ und die LDP unterscheiden sich denn auch programmatisch nur in Details und wollen „fuer alle“ sein. SPD und CDU wollen das auch, haben aber ein mehr oder weniger klares Profil.

Das ganze System ist extrem instabil (nicht nur) aufgrund dieses Mangels an Ideologie. Fuer Politiker ist es einfach das Lager zu wechseln. Dies ist auch einer der Gruende fuer den staendigen Premierministerwechsel in Japan und die daraus folgende aussenpolitische Schwaeche.

 

Das Schlimme an Herrn Ozawas Verhalten sind nicht seine Positionen sondern wie er sie vertritt. Ich stimme ihm in der Ablehnung der Atomkraft sogar zu.  Dennoch, in seiner Opposition zur Mehrwersteuererhoehung und zur erneuten Inbetriebnahme der Atomkraftwerke in Japan reiht er sich ein in die Riege unsaeglicher Populisten wie Hashimoto und Ishihara und fuegt der Demokratie in Japan grossen Schaden zu.

 

Wort des Tages: 離党 – ritou – Parteiaustritt

Written by hanayagi

Juli 3, 2012 at 2:58 am

Nicht gesendete japanische Werbung

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Dies ist mein 200ter Artikel. Darauf ein dreifaches BANZAI! Trotzdem gibt es heute keinen speziellen Jubiläumspost, hehe.

 

Gestern hat mich meine Frau auf dieses tolle Video auf Youtube hingewiesen:

Es listet Werbespots auf, die nicht gesendet wurden / werden konnten. Ich finde sowohl die Werbungen selbst als auch die Gründe für die Zensur interessant. (Ich benutze das Wort Zensur hier relativ frei. Es handelt sich hierbei NICHT um staatliche Zensur.)

 

Spot 1:  Die Zahl unreifer Eltern nimmt zu. (AC scheint so etwas wie der nationale Werbefachverband zu sein.)

Zensurgrund: Eltern mit Kindern fühlten sich unwohl als sie den Spot sahen.

Kommentar: Wtf? Habt ihr (sowohl Werber als auch Zuschauer) keine anderen Sorgen?

 

Spot 2: Nova Englischunterricht.

Zensurgrund: Der Hase im Spot ist Novas Maskottchen. Kann man als Tierquälerei ansehen

Kommentar: Ähm. Wir sind hier in Japan, oder? Dem Land von Manga und Anime? Ja? …

 

Spot 3:  Siren (ein Horror-spiel für die Playstation)

Zensurgrund: Zu gruselig.

Kommentar: Äääächt jetzt?

 

Spot 4: Nissin Cup Ramen

Zensurgrund: Sieht so aus als ob Nissin Kindersoldaten gut findet.

Kommentar: Heureka, ich kann verstehen, wieso dieser Spot nicht gesendet werden konnte. Die Message, die gesendet werden sollte, war wohl: „Make love, not war.“ Ging aber gründlich in die Hose.

 

Spot 5: Karada Meguricha (Tee)

Zensurgrund: Das Wort „jouka“ (Reinigung, Säuberung) verstößt gegen das Arzneimittelgesetz.

Kommentar: Hmm. Juristische Wortklauberei oder berechtigte Schranke vor pseudowissenschaftlicher Werbung? Schwer zu sagen. Hirosue ist Star in dieser Werbung, deshalb Daumen runter von mir. Kann sie einfach nicht ausstehen.

 

Spot 6: Benesse (Großkonzern, Bildung und Erziehung)

Zensurgrund: Zu viel Küssen für eine Werbung.

Kommentar: Wer ist eigentlich prüder, Japaner oder Amerikaner?

 

Spot 7: Secom (Sicherheitskonzern)

Zensurgrund: Viele Menschen beschwerten sich der Spot sei zu nervig und aufdringlich.

Kommentar: Äääächt jetzt? Schaut halt keine Werbung! Mal im Ernst, ich finde die Werbung recht gut. Es gibt wirklich viel langweiligere Werbung. („dare“ bedeutet übrigens „wer“)

 

Spot 8: Karada Meguricha (Tee)

Zensurgrund: Konnte nichts finden. Wahrscheinlich zu sexy.

Kommentar: „So viel schwitzen, dass der BH durchsichtig wird.“ Äääääähhm. Japanische BHs? So viel kann Frau gar nicht schwitzen.

 

Spot 9: Shiro (Shochu, japanischer Schnapps)

Zensurgrund: Es geht in dem Spot darum, dass der „Comedian“ sich als Politiker zur Wahl aufstellen lassen will. Zu dem Zeitpunkt gab es allerdings in der realen Welt auch eine Gouverneurswahl und da haben die Leute in der Firma beschlossen, es lieber zu lassen.

Kommentar: Hmm, schwierig. Kann die Firma verstehen. Allerdings gibt es ja genug Fernsehclowns, die es in die japanische Politik geschafft haben. Hashimoto z.B.

 

Spot 10: Oyatsu Company (Snacks, „Oyatsu“ bedeutet „Snack“)

Zensurgrund: Fremdgehen ist nicht gut.

Kommentar: Ja, da wurde wohl ein wunder Nerv getroffen. Aber im Prinzip auch wieder einfach nur prüde und „Kopf in den Sand“ Mentalität.

 

Spot 11: Listerine (Mundwasser)

Zensurgrund: Am Ende wirft die Protagonistin eine Müllsack in einen abfahrenden Müllwagen. Das ist kein gutes Vorbild.

Kommentar: Ah, wie ich (japanische) Kleinkariertheit genieße.

 

Spot 12: EMobile (Handy Service)

Zensurgrund: Obama wird mit einem Affen gleichgesetzt. Man beachte das „change“ am Ende.

Kommentar: Kann ich nachvollziehen. Es gibt einfach zu viel Rassismus um solche „Späße“ durchgehen zu lassen.

 

Spot 13: Match (Brause)

Zensurgrund: „Nur für (Ober)Schüler“ Slogan.

Kommentar: Ja nee, is klar!

 

Spot 14: Kümmert euch um eure älteren Verwandten. (vielleicht?) (AC scheint so etwas wie der nationale Werbefachverband zu sein.)

Zensurgrund: In dem Spot ruft der Sohn (?) der alten Dame an und fragt wie es ihr geht. Sie hält ihn für einen Betrüger, der sich als ihr Sohn ausgibt um an ihr Geld zu gelangen. Das Problem mit dem Spot ist, dass nicht klar wird, ob der Sohn nun wirklich der Sohn ist, oder ein Betrüger und folglich, ob die alte Dame dement ist oder nicht.

Kommentar: Wirklich unglücklich gemacht mit dieser unklaren Message. Das zum Thema Werbe“fach“verband.

 

Spot 15: Fehler im Video. Wurde wohl so gesendet.

 

Aus den Kommentaren zu schließen haben so einige Japaner wenig Verständnis für viele der Begründungen um Spots nicht zu senden.

 

Wort des Tages: 放送禁止 – housoukinshi – Sendeverbot

Written by hanayagi

Juni 6, 2012 at 2:31 pm

Es ist Fruehling

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Jaja, etwas mehr als zwei Wochen seit Diablo 3 angefangen hat meine gesamte Freizeit aufzufressen. Aber so langsam klingt der Suchtpegel ab. Und das bedeutet hier gibt es bald wieder etwas zu lesen, hehe. Für heute erst einmal ein paar schöne Fotos aus der Nachbarschaft.

 

Harajuku hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr verändert. Das hier ist der Eingang eines Einkaufstempels an der Kreuzung mit H&M und dem Condomania Laden.

 

Die folgenden Fotos habe ich bei einem kleine Spaziergang von Omotesando nach Shibuya aufgenommen. Das Gebäude im Hintergrund ist die UN-Universität (wusste gar nicht, dass es so etwas gibt). Die Fahnen stellen Karpfen dar und der Japankenner weiss, dass es die Zeit des Jungenfests ist.

 

Diese merkwürdige Skulptur stammt von Okamoto Taro, einem in Japan sehr berühmten Künstler. Die deutsche Wikipedia hat auch einen sehr kurzen Artikel über ihn.

 

Englisch ist ja so SAUCOOL!

 

Kleines Quiz: Welchem Zweck dienen wohl die gelb-rot-blauen Markierungen am Eingang einer Bankfiliale in Tokyo? (Und gibt es so etwas auch in D.?)

Auf diesem Werbeplakat wirbt „Flower Artist“ Kariyazaki Shogo für den „Yomiuriland“-Vergnügungspark. Bin ich der einzige der den Typen ein ganz klein wenig unheimlich findet?

 

Und noch ein verspäteter Eindruck von einem meiner diesjährigen Hanami.

 

Samurai Biker hat letztens schon etwas zu diesem Werbeposter geschrieben. Er hatte aber nur eines der beiden Bilder gepostet. Hier also noch einmal das komplette Set. Wirklich klasse wie Mann nach der Arbeit (!) nach Hause kommt und von Frau bewirtet wird, während Frau nach dem Einkaufen (!)  nach Hause kommt und sich um das Kind kümmern darf. Ein Hoch auf Rollenbilder!

 

Und damit ich nicht immer nur meckere hier noch ein paar hübsche Rosen aus unserer Nachbarschaft 😉

 

Wort des Tages: バラ屋敷 – barayashiki – in etwa: „Rosenvilla“